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Engelstrompete /
Datura
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Die Engelstrompete
kann sich zu
einer sehr großen Pflanze mit riesigen, zu Hunderten erscheinenden
Trichterblüten entwickeln. Voraussetzung dafür ist ein warmer, sonnig-
bis halbschattiger und windgeschützter Platz ab Mitte Mai im Freien.
Unmittelbar nach dem Ausräumen setzt man die Datura in einen großen,
sogenannten Sommerkübel und füllt mit kräftiger, vorgedüngter Erde auf.
Als Sommerkübel eignet sich bestens ein Mörtelkübel, wie er in
Baumärkten erhältlich ist. Je nach Blattmasse hat sie einen unbändigen
Durst und sollte regelmäßig gegossen und auch gedüngt werden, zu
empfehlen ist ein Untersetzer, indem auch je nach Wärme ständig Wasser
stehen kann. Vor den ersten Frösten im Herbst sollte sie eingeräumt
werden, denn sie verträgt absolut keinen Frost. Zu dieser Zeit
schneidet man den Wurzelballen zurück und setzt sie in einen kleineren,
sogenannten Winterkübel und schneidet sie auch auf das Gerüst zurück,
allerdings nicht unterhalb der untersten Y-Gabelung, denn oberhalb
dieser Y-Gabelung befindet sich die Blühregion der Pflanze. Solch
überwinterte Pflanzen können dann im darauffolgendem Jahr bereits ab
Mitte Juni in Vollblüte stehen, müssen also nicht erst lange Triebe
bilden, die dann frühestens im September blühen. Über Winter sollte das
Gerippe der Engelstrompete kühl und luftig stehen, auch völlig dunkel
ist möglich, ab und zu sollte auch etwas gegossen werden, um ein
Austrocknen der Pflanze zu vermeiden. Achtung: Die Engelstrompete ist
in allen Teilen sehr giftig. An warmen Sommerabenden verbreitet sie
einen betörenden Duft, der Kopfschmerzen verursachen kann. |
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