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Trichterwinde /
Ipomea violacea
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Die Trichterwinde
ist eigentlich
keine reine Kübelpflanze, soll aber an dieser Stelle doch erwähnt
werden. Sie ist eine einjährige Kletterpflanze und erreicht in einer
Saison eine Höhe von 8 m und mehr. Diese aus Samen gezogene Sorte mit
himmelblauen, 12 cm großen Blüten mag es warm und zeigt erst in warmen
Sommern ihre ganze Stärke. Die einzelne Blüte öffnet sich einmalig am
Morgen, um sich gegen Mittag schon wieder zu schließen. Zum Herbst hin
verlängert sich die Öffnungsphase und dauert teilweise bis zum Abend.
Die Trichterwinde mag es warm, sonnig und windgeschützt. Man kann sie
direkt ins Erdreich pflanzen oder in einen großen Kübel, der mit
kräftiger, vorgedüngter Erde gefüllt ist. Als Kletterhilfe benötigt sie
gespannte Drähte oder Seile, an denen sie sich empor windet. Nachdem
sie gepflanzt wurde, gießt man vorsichtig. Mit zunehmender Höhe steigt
auch der Wasserbedarf. An heißen Sommertagen muss bis zu 3 mal gegossen
werden. Regelmäßige Düngergaben gehören zu den weiteren Aufgaben. Diese
können in flüssiger oder fester Form verabreicht werden. Gelegentliches
einarbeiten eines Blaukorndüngers ins Erdreich unterstützt die
notwendigen Düngergaben. Im Herbst bildet die Trichterwinde Samen, den
man für die nächste Saison verwenden kann. Ausgesät wird im März in
eine Saatschale und stellt diese auf eine Fensterbank. Bei
entsprechender Größe pikiert man die Jungpflanzen und setzt sie in
kleine Töpfe. Zur weiteren Anzucht ist dann ein Frühbeet bestens
geeignet. Mitte Mai pflanzt man die dann schon ca. 20cm großen
Jungpflanzen, wie schon oben beschrieben, aus. Die Trichterwinde ist
blühend ein absoluter Blickfang. |
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