Counter
   
Infotelefon:
0171-2717944*
*Mo. - So.: ganztägig von 9 - 18h erreichbar

033731-10920**
**Mo.: tagsüber nur AB
Di. u. Do.: 10 - 18h
Mi: tagsüber nur AB
Fr.: 14 - 18h
Sa. u. So.: 10 - 18h
**in der Hauptsaison!

Krankheiten

Auf dieser Seite werden die Krankheiten behandelt, weiche bei Oleanderpflanzen ganz sicher auftreten werden. Kann man bei tierischen Schädlingen noch Gegenmaßnahmen ergreifen, ist man leider bei den zwei auftretenden Krankheiten Ascochyta und Pseudomonas relativ machtlos. Alle Oleanderpflanzen und Sorten sind davon betroffen. Hier hilft meistens nur ein Rückschnitt der befallenen Triebe. Professionell heran gezogene Oleander sind durch konsequenten Pflanzenschutz auf den ersten Blick symptomfrei, jedoch haben auch sie beide Krankheiten in und an sich. Hat man die Pflanzen dann zu Hause, wird das sehr bald sichtbar. An dieser Stelle soll der Grauschimmel ebenfalls erwähnt werden.Entsprechende Fotos werden nachgereicht.

Pseudomonas

- Symptome
Pseudomonas ist eine Bakterienkrankheit und wird oft auch als Oleanderkrebs bezeichnet. Die Bakterien befinden sich im Inneren der Pflanzen und bewegen sich mit dem Saftstrom der Pflanze. Meist sind die Symptome nur an einigen Trieben der Pflanze sichtbar. Sämtliche Oleandersorten sind mehr oder weniger davon befallen. Der Befall ist eindeutig sortenabhängig. Sichtbar wird diese Krankheit durch Wucherungen an Trieben, Blättern und Blütenständen. Die empfindlichsten Teile der Pflanze, also Blüten und Knospen, zeigen als erstes die Krankheit an. Manche Blütenstände verkümmern während der Entwicklung, verdicken sich, werden schwarz und platzen auf. Bis zur Blütenentwicklung kommt es erst gar nicht oder es öffnen sich verkrüppelte Blüten. Blütenstände sehen oft nach dem Abblühen unansehnlich aus. Statt der gesunden, bohnenartigen Früchte entstehen verkrüppelte Samenkapseln und aufgeplatzte Blütenstiele. Triebe platzen an allen nur möglichen Stellen längs auf und es erscheinen blumenkohlartige Wucherungen. Ist die Wucherung zu groß, kann der Trieb an dieser Stelle abknicken. Bei Blättern entstehen braune Flecken, die größer werden und aufplatzen. Das Blatt krümmt sich und die Mittelrispe platzt auf. All dies macht den Pseudomonas Befall sichtbar.
Oleanderkrebswucherung am verholzten Trieb
Pseudomonas
- Abhilfe
Leider gibt es für den Hausgärtner keine Möglichkeit, Pseudomonas wirksam zu bekämpfen. Man muss damit leben. Es gibt jedoch ein paar Maßnahmen, womit man die Krankheit etwas im Zaum halten kann.
1. Bei Schnittmaßnahmen achtet man auf ausreichend desinfiziertes Werkzeug. Scheren und Messer sind Hauptüberträger dieser Krankheit. Dabei sollte nach jedem Schnitt das Werkzeug desinfiziert werden, was natürlich die Arbeitsleistung stark reduziert. Zumindest desinfiziert man sein Werkzeug, bevor man eine andere Pflanze damit beschneidet, um die Ausbreitung zu unterbinden.
2. Schwacher Befall kann toleriert werden. Stark befallene Triebe werden weit zurück geschnitten, meist bis ins alte Holz. Viele Oleandersorten, vor allem die Wüchsigen, können mit Pseudomonas gut leben und durch Rückschnitt entstandene Lücken werden wieder schnell geschlossen mit frischen und gesünderen Trieben. Kranke Schnittabfälle werden entsorgt oder verbrannt. Sie gehören nicht auf den Kompost.
3. Alte, abgeblühte Blütenstände, die von Pseudomonas gekennzeichnet sind, schneidet man heraus. Gesunde Teile des Blütenstandes mit Knospenansatz für das nächste Jahr verbleiben an der Pflanze.

Ascochyta

- Symptome
Ascochyta ist eine Pilzkrankheit, die alle oberirdischen Teile der Pflanze befallen kann und tritt hauptsächlich im Winterquartier auf. Diese Trockenfäule kann zum Totalausfall auch älterer Oleanderpflanzen führen. Besonders betroffen sind alle weichen Teile der Pflanze. Im Winterquartier werden vor allem die Blütenstände befallen. Scheinbar vertrocknet, sterben sie ab und wenn man nicht aufpasst, breitet sich diese Trockenzone entlang des Triebes in Richtung Basis aus. Oft wird ein Trieb auch etwas tiefer in Richtung Basis an einer Verzweigung befallen, man sieht eine scheinbar trockene Stelle. Dann ist es für die darüber liegenden Triebteile zu spät. Sie sterben ab. Wenn man jetzt nicht aufpasst, breitet sie die Trockenfäule in Richtung Basis aus. Ist erst einmal die verholzte Basis befallen, kann die ganze Pflanze absterben.
Ascochyta bildet wie alle Pilze Sporen, die durch Wasser verbreitet werden. Diese dringen bevorzugt in verletztes Gewebe ein. Auch abgefallene Blätter und Blütenstände hinterlassen Narben, die als Eintrittspforten für Ascochyta dienen. Je weicher das Gewebe ist, desto anfälliger ist es für Ascochyta. In verregneten Sommern kann Ascochyta auch im Freien zum Problem werden. Hier werden die Pflanzen nass und die Pilzsporen werden durch den Regen, aber auch durch Gießen, entlang der Pflanze verbreitet. Bei sehr dichten Pflanzen, die über längere Zeit im Innern nicht abtrocknen, hat dann der Pilz leichtes Spiel. Hier ist eine Behandlung schwierig, aber bei empfindlichen Sorten unbedingt zu empfehlen.
Von Ascochyta befallener Trieb, er muss heraus geschnitten werden, damit sich der Pilz nicht Richtung Basis ausbreiten kann. Alles oberhalb der Befallstelle ist verloren und stirbt ab.
Ascochyta
- Abhilfe
Für den Hausgärtner gibt es einige Möglichkeiten, wie er Ascochyta einigermaßen im Griff halten kann. Diese Maßnahmen sind kein Muss. Wer jedoch lange Freude an seinen Oleanderpflanzen und reich blühende Pflanzen haben möchte, kommt um einige Maßnahmen nicht herum.
1. Regelmäßige, vorbeugende Spritzungen der Pflanzen mit einem pilzabtötenden Mittel. Dies besonders bei Ascochyta empfindlichen Sorten. Folgende Mittel können verwendet werden, klicken Sie bitte hier! Die Pflanze sollte dabei so tropfnass gespritzt werden, dass die Spritzbrühe an den Trieben herunterläuft. Empfohlen ist mindestens eine Spritzung im Herbst vor dem Einräumen.
2. Um die Basis vor Ascochyta zu schützen, pinselt man sie mit einem auch im Obstbau verwendeten Fungizid ein. Dieses hinterlässt je nach Fungizid einen weißen oder braunen Belag, den der Pilz nicht durchdringen kann. Bevorzugt nimmt man die braune Variante, da die Triebe ebenfalls bräunlich sind.
3. Bei Schnittmaßnahmen bis ins alte Holz versiegelt man die Schnittstellen mit einem fungizidhaltigen Baumwachs. Schnittwunden an den Triebspitzen und Blütenständen werden mit einem Fungizid wie unter "1." genannt bepinselt. Dies besonders, wenn im Winterquartier Ascochyta befallene Triebe und Blütenstände herausgeschnitten werden müssen. Da Ascochyta besonders im Winterquartier zuschlägt, sollte auf einen Rückschnitt im Herbst verzichtet werden. Die Wunden wären sonst die Eintrittspforten für den Pils. Abgeschnittene, befallene Triebe werden entsorgt oder verbrannt und gehören nicht auf den Kompost.
4. Oleanderpflanzen wählen, die eine starke, verholzte Basis haben. Dies erreicht man, indem man Pflanzen aus einem Steckling heranzieht.

Grauschimmel

- Symptome
Der Grauschimmel ist von den hier vorgestellten Krankheiten von geringster Bedeutung, soll jedoch der Vollständigkeit halber ebenfalls erwähnt werden. Er tritt fast ausschließlich nur bei den gefüllt blühenden Sorten auf und kommt verstärkt im Winterquartier vor. Er ist nur am Blütenstand und dort an vertrockneten Blüten zu finden, die im Herbst vor dem Einräumen nicht entfernt wurden. Auch Schlechtwetterperioden im Sommer lassen den Grauschimmel entstehen. Zusammen mit Ascochyta können beide die gesamten Blütenstände einer Pflanze zunichte machen.
- Abhilfe
Um Grauschimmel zu vermeiden, sollte man regelmäßig die abgeblühten und vertrockneten Blüten vom Blütenstand entfernen. Besonders vor dem Einräumen im Herbst ist dies eine unbedingt durchzuführende Arbeit. Einfach blühende Sorten werfen ihre Blüten allein ab, reinigen sich also selbst. Sie machen wenig Arbeit. Anders die gefüllt blühenden Sorten. Verblühtes bleibt an der Pflanze hängen, vertrocknet und muss entfernt werden. Dies kann bei großen Pflanzen schon mal nerven, zeigt aber den wahren Liebhaber. Weiterhin helfen Spritzungen mit einem der folgenden Fungizide, klicken Sie bitte hier!
Letzte Aktualisierung dieser Seite:
02.01.2016 / 19:49
Angiolo Pucci
» Pseudomonas
» Ascochyta
» Grauschimmel
Unsere Öffnungszeiten
Hauptsaison
Ende März bis Ende September:
Montag: nach Absprache
Dienstag: 10 - 18 Uhr
Mittwoch: nach Absprache
Donnerstag: 10 - 18 Uhr
Freitag: 14 - 18 Uhr
Samstag: 10 - 18 Uhr
Sonntag: 10 - 18 Uhr

Nebensaison
Anfang Oktober bis Ende März:
nur nach Absprache
Kundenmeinungen
Hallo Herr Graßmann, heute wurde der bestellte Oleander in einwandfreiem Zustand geliefert...

...sie sind wieder wunderschön, ich bin begeistert...

...Die Kamelie ist um 10:00 eingetroffen!! Sehr schöne Pflanze...

mehr.....
Finde uns auf Facebook
Newsletter
Tragen Sie sich hier für unseren Newsletter ein!

Unseren aktuellen Newsletter finden Sie hier.
Neuer Infoflyer
Infoflyer Oleanderhof Bei jeder Bestellung aus unserem Oleandershop erhalten Sie unseren neuen Infoflyer gratis dazu.
© 2006 -
Oleanderhof
  nach oben