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Schädlinge

Oleanderpflanzen sind ohne Pflanzenschutzmaßnahmen permanent von Schädlingen befallen.  Ein Hauptproblem sind dabei die Spinnmilben. Sie sind ständig in der Luft und Oleander scheint für sie ein Leckerbissen zu sein. Mehr Informationen über Schädlinge am Oleander gibt es auf dieser Seite. Entsprechende Fotos werden nachgereicht.
Alle hier genannten Pflanzenschutzmittel können in unserem Oleandershop bestellt werden.

Spinnmilben

- Symptome
Die für Oleanderpflanzen gefährlichsten Schädlinge sind die Spinnmilben. Dabei sind sie so klein, dass sie mit dem bloßen Auge kaum sichtbar sind. Für Spinnmilben ist der Oleander ein besonderer Leckerbissen. Sie sind in der Luft und werden ständig angeweht. Besonders Oleanderpflanzen, die geschützt an einer Hauswand oder in einer Hausecke stehen, werden von Spinnmilben regelrecht überfallen, die dann ihr saugendes Unwesen treiben. Bei Oleanderpflanzen, die frei und immer etwas im Zug stehen, ist der Befall erheblich geringer und kann teilweise vernachlässigt werden. Sichtbar wird der Befall, wenn die Blätter im Anfangsstadium entlang der Mittelrispe hell und weiß gesprenkelt werden. Die Hauptzahl der Spinnmilben sitzt auf der Blattunterseite. Später ist das gesamte Blatt befallen und wirkt silbrig. In den Blattachseln und unter den Blättern ist ein spinnwebartiger Flaum zu entdecken. Bei starkem Befall ist die gesamte Pflanze betroffen und es kommt zum frühzeitigem Blattfall. Blätter, die einmal von Spinnmilben ausgesaugt wurden, erhalten auch nach erfolgreicher Behandlung ihre grüne Farbe nicht zurück.
- Abhilfe
Gegen Spinnmilben gibt es im Handel eine Reihe wirksamer Präparate, auf die man zurückgreifen kann. Beim Autor hat sich ein Mittel auf Rapsölbasis bewährt, welches mindestens dreimal im Jahr angewendet wird. Dieses erhalten Sie in unserem Oleandershop, klicken Sie bitte hier! Dabei sollte die gesamte Pflanze, auch und besonders die Blattunterseiten, tropfnass eingesprüht werden. Die Blattunterseiten erreicht man am besten, indem man die gesamte Pflanze mit Kübel umlegt, erst die eine Hälfte einsprüht, dann den Kübel um 180° dreht und nun die zweite Hälfte einsprüht. Wenn man mehrere große Oleanderpflanzen hat, werden alle übereinander gelegt und beginnt mit dem Einsprühen des Obersten. Das durchlaufende Spritzmittel erreicht so schon die darunter liegenden Pflanzen und wird bestmöglich ausgenutzt. Das Präparat hinterlässt einen öligen Film, unter dem die Spinnmilben ersticken. Bei praller Sonne sollte diese Behandlung nicht durchgeführt werden. Entweder rückt man in den Schatten oder wartet auf eine bewölkte Wetterphase. Der Autor empfiehlt eine Behandlung im Frühjahr nach dem Ausräumen und eine im Herbst vor dem Einräumen. Bei starkem Befall sollte natürlich sofort gehandelt werden und die Behandlung ist nach ca. 10 Tagen zu wiederholen. Auf eventuelle Blüten brauch keine Rücksicht genommen werden. Sie nehmen durch die Behandlung keinen Schaden.

Unsere Produktempfehlungen gegen Spinnmilben


Schildläuse

- Symptome
Schildläuse zählen zu den hartnäckigen Schädlingen. Sie sind braun bis schwarz, ca. 3mm groß und sitzen bei Befall auf der Blattunterseite und an alten Trieben. Es sind kleine, schildartige Läuse, die einen klebrigen Saft ausscheiden. Meist wird zuerst dieser klebrige Saft entdeckt, bevor der Befall mit Schildläusen wahrgenommen wird. Auch treten vermehrt Ameisen an der Pflanze auf. Sie naschen von dem für sie wohl süßen Saft. Auf dem klebrigen Saft siedeln sich dann nach längerer Zeit Rußtaupilze an, die eine schwarzen Belag hinterlassen.
- Abhilfe
Bei Befall mit Schildläusen gibt es einige Möglichkeiten, um sie zu bekämpfen.
1. Beim Kauf sollte man unbedingt auf schildlausfreie Pflanzen achten. Ein Neubefall mit Schildläusen ist praktisch nicht möglich, es sei denn, man stell die neue Pflanze zuhause direkt neben eine befallene Pflanze auf. Bei direktem Kontakt werden die Schildläuse übertragen.
2. Bei geringem Befall können die Schildläuse mechanisch entfernt werden. Dazu nimmt man einen Holzstab oder einen Lappen, den man mit Schmierseife getränkt hat.
3. Bei stärkerem Befall ist die mechanische Entfernung der Läuse zu aufwendig. Dann müssen die Pflanzen mit einem entsprechenden Mittel eingesprüht werden. Dazu eignet sich Schmierseife. Diese löst die Schildläuse vom Untergrund. Nach einer gewissen Einwirkzeit spritzt man die Pflanze mit einem scharfen Wasserstrahl ab. Als weiteres Spritzmittel kann auch das gegen Spinnmilben zum Einsatz kommende Präparat auf Rapsölbasis genannt werden. Klicken Sie bitte hier! Der ölige Film lässt die Läuse ersticken. Bei beiden Varianten dürfen die Blattunterseiten nicht vergessen werden, da genau hier die Schädlinge verstärkt vorkommen. Auch muss die Behandlung nach einigen Tagen wiederholt werden.
4. Werden Oleanderpflanzen stark zurückgeschnitten, sollte immer auf Schildläuse kontrolliert werden. Jetzt ist eine Behandlung durch das geringere Volumen der Pflanze einfacher. Stark befallene Blätter können auch entfernt werden. Sie werden verbrannt oder entsorgt und gehören nicht auf den Kompost.

Unsere Produktempfehlungen gegen Schildläuse


Blattläuse

- Symptome
Blattläuse sind kleine, saugende Insekten. Sie gehören drinnen wie draußen zu den häufigsten, bei weitem aber nicht gefährlichsten Schädlingen. Blattläuse kommen bei Oleanderpflanzen nur am Neutrieb oder an Blütenständen vor, also an den weichen Teilen der Pflanze. Es gibt grüne, gelbe und schwarze Blattläuse. Ihr Schaden besteht weniger in der Entnahme des Pflanzensaftes, vielmehr wird die Pflanze durch die Ausscheidungen der Läuse geschädigt. Dieser klebrige Saft bewirkt Blattrollen, Blattverfärbungen, Trieb- und Blütenanomalien. Außerdem lockt der Saft Ameisen an und fördert das Ansiedeln von Rußtaupilzen.
Gelbe Blattläuse am Neutrieb Gelbe Blattläuse am Blütenstand
Gelbe Blattlaus Gelbe Blattlaus
- Abhilfe
Blattläuse lassen sich relativ leicht bekämpfen.
1. Bei geringem Befall spritzt man die befallenen Stellen mit einem scharfen Wasserstrahl ab. Dies wiederholt man mehrmals in Abständen von einigen Tagen.
2. Bei starkem Befall sprüht man die befallenen Stellen mit einem gegen Blattläuse wirksamen Insektizid ein. Sehr gut geeignet ist folgendes Präparat, klicken Sie bitte hier! Die Läuse sterben innerhalb kurzer Zeit ab. Die befallenen Stellen sollten dann zusätzlich noch mit einem scharfen Wasserstrahl gesäubert werden, um den klebrigen Belag zu entfernen.
3. Bei kleinen Pflanzen können vorbeugend Pflanzenschutzstäbchen zum Einsatz kommen. Diese wirken systemisch. Dabei wird der Wirkstoff über die Wurzeln aufgenommen und mit dem Saftstrom innerhalb der gesamten Pflanze verteilt. Dadurch werden auch versteckt sitzende Schädlinge erreicht. Bei großen Pflanzen ist der Einsatz der Stäbchen aus Kostengründen wenig sinnvoll.
4. Bei starkem Befall und großem Pflanzenbestand kann auch der Einsatz von Nützlingen in Erwägung gezogen werden. Nützlinge sind auch Insekten, sie schädigen jedoch nicht die Pflanze, sondern ernähren sich von den Schädlingen.

Unsere Produktempfehlungen gegen Blattläuse


Wollläuse

- Symptome
Wollläuse treten bei Oleanderpflanzen recht selten auf. Sie saugen ebenfalls vom Pflanzensaft und scheiden einen weißen Wachsbelag aus, der an Wollbällchen erinnert. Daher auch der Name. Meist sitzen sie nur an den Triebspitzen und dort in den Blattachseln. Die Wollbällchen bieten dem Schädling einen gewissen Schutz.
- Abhilfe
Sind Oleander von Wollläusen befallen, greifen die gleichen Pflanzenschutzmaßnahmen, wie sie bei Schild- und Blattläusen beschrieben wurden.
Letzte Aktualisierung dieser Seite:
02.01.2016 / 19:53
Ville de la Londe
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Kundenmeinungen
Hallo Herr Graßmann, heute wurde der bestellte Oleander in einwandfreiem Zustand geliefert...

...sie sind wieder wunderschön, ich bin begeistert...

...Die Kamelie ist um 10:00 eingetroffen!! Sehr schöne Pflanze...

mehr.....
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