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Infotelefon:
033731-10920 |
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Vermehrung
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| Um
Oleander
zu vermehren gibt es mehrere Möglichkeiten. Auf dieser
Seite
werden die
Möglichkeiten der Vermehrung aufgezeigt und Tipps zur Umsetzung
gegeben. üblicherweise erfolgt die Vermehrung über Stecklinge oder
Steckhölzer. Oleanderpflanzen bilden jedoch Samen und so ist die
Vermehrung auch durch Aussaat möglich. |
Vegetative
Vermehrung
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Stecklinge |
| Beim
Rückschnitt der Oleanderpflanzen fällt Material an, dass
zur Vermehrung genutzt werden kann. Dabei können sämtliche Teile des
Triebes genommen werden. Vom Kopfsteckling bis zum dicken, verholzten
Trieb lässt sich alles verwenden. Man schneidet mit einem scharfen
Messer oder einer Gartenschere ca. 20 bis 30 cm lange Teile, entfernt
die meisten Blätter, spitzt das untere Ende an, um oben und unten nicht
zu verwechseln und stellt die Stecklinge in ein Glas mit Wasser oder
steckt sie gleich in einen mit Stecklingserde gefüllten Topf.
Spezielles Bewurzelungspulver kann, muss aber nicht verwendet werden.
Bei beiden Varianten werden die Stecklinge warm aufgestellt, um eine
schnelle Wurzelbildung zu erzielen. Die Zeit bis zur Wurzelbildung
hängt stark von der Temperatur, vom Zeitpunkt, aber auch von der Sorte
ab. So ist die Vermehrung aus Stecklingen ganzjährig möglich. Nach
meiner Erfahrung ist jedoch die Zeit von Mai bis August zu bevorzugen,
da die Pflanzen im vollen Wachstum stecken und somit die Stecklinge
beste Voraussetzungen mitbringen. Mit Schwund muss jedoch immer
gerechnet werden. Ins Wasser gestellte Stecklinge werden nach der
Wurzelbildung in einen Topf mit Stecklingserde gesetzt. Ist dieser Topf
durchwurzelt, werden die Jungpflanzen in einen leicht größeren Topf mit
gedüngter Kübelerde umgesetzt. Bei der weiteren Anzucht sorgt man für
optimale Kulturbedingungen. Kopfstecklinge werden nach erfolgtem
Anwachsen entspitz, um eine bessere Verzweigung zu erzielen. Soll
jedoch ein Hochstamm entstehen, wird nicht entspitzt. Aus Steckholz
erzielte Jungpflanzen wachsen meist mehrtriebig und brauchen nicht
entspitzt werden. |
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Teilung |
| ältere
Oleanderpflanzen lassen sich auch durch Teilung der gesamten Pflanze
vermehren. Dazu nimmt man den Oleander aus dem Kübel und halbiert den
Wurzelballen und achtet darauf, dass an beiden Hälften genügend Triebe
verbleiben. Einige Triebe werden eingekürzt. Beide Hälften topft man
dann in einen entsprechend großen Kübel. Die Pflanzen werden verstärkt
mit Austrieb aus der Basis reagieren und schnell die alte Größe
erreichen. |
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Veredelung |
| Eine
weitere
Methode der vegetativen
Vermehrung ist die Veredlung. Dabei werden z.B. schwachwüchsige Sorten
auf den Stamm einer starkwüchsigen Sorte veredelt oder gegen Ascochyta
empfindliche Sorten werden auf eine robuste Unterlage veredelt. Als
Unterlage eignen sich aus Samen gezogene Stämme oder Sorten mit
robusten, steifen und stammbildenden Trieben, mit wenig Ausschlag aus
der Basis. Die Vorgehensweise beim Veredeln soll hier nicht weiter
beschrieben werden, ist jedoch gleich wie bei unserer heimischen
Obstbaumveredlung. |
Generative
Vermehrung
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Samen |
| Die
Vermehrung über Samen
ist nur
für den Züchter oder Liebhaber von Bedeutung. Es entstehen Pflanzen,
die im Farbton und im Aussehen nicht der Mutterpflanze entsprechen und
oft nicht befriedigen. Bei vielen
Oleanderpflanzen werden
einzelne Blüten durch Insekten, meistens Schmetterlinge oder Motten,
befruchtet und es kommt zur Samenbildung, der zur Vermehrung genutzt
werden kann. In Bohnen ähnlichen Früchten entstehen Samen, die wie bei
unserem heimischen Löwenzahn mit einem "Fallschirm" versehen sind.
Frisch ausgesät entstehen viele kleine Oleanderpflanzen, die frühestens
im dritten Jahr erstmals blühen. Dann sortiert man die Sämlinge, behält
das was gefällt und wirft den Rest weg. Ein großer
Vorteil der
Vermehrung
durch Samen liegt darin, dass die meisten Krankheiten nicht über Samen
weiter verbreitet werden. Deshalb werden Sämlingsstämme auch oft zur
Veredlung verwendet. |
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